Samstag, 17. April 2010
Allergien aus Bioenergie- Kybernetischer Sicht
Bereits der Begriff ''Allergie'' bedarf einer Definition. Was darunter schulmedizinisch verstanden wird, ist nicht einheitlich und mehr oder weniger diffus. Die Schulmedizin definiert Allergie im allgemeinen als die Unverträglichkeit des Körpers gegenüber einem Stoff, der im Grunde nicht toxisch ist. Bei der nach schulmedizinischer Meinung ''echten Allergie'' kommt es dabei zu unerwarteten Reaktionen des Körpers. Typisch hierfür der sogenannte ''Heuschnupfen''.
Bleiben wir bei der stofflichen Allergie-Diskussion - die nicht nur von der Schulmedizin, sondern auch von vielen Alternativmedizinern vertreten wird - kommt es zwangsläufig zu zwei Fragestellungen. Nämlich zu der nach der Ursache und zur Frage, warum der Körper nicht in der Lage ist, mit ''Bordmitteln'' sich gegen diese mehr oder weniger ''harmlosen'' Stoffe zur Wehr zu setzen und sozusagen panikartig überreagiert. Insbesonder die Alternativmedizin bietet hier eine ganze Reihe von eingängigen - farbenfroh und kindgerechten - Erklärungsversuchen an, die aber auch nicht recht weiterhelfen, vor allem nicht in der Therapie.
Denn in der Allergie-Therapie haben wir noch medizinische Steinzeit. Haupttherapieempfehlung ist meist die, den betreffenden Stoff zu meiden. Auf Platz zwei liegt dann das Lindern der Symptome und auf Platz drei - ganz abgeschlagen - Versuche, den Körper an die Schadstoffe zu gewöhnen, ihm sozusagen eine Lernlektion zu verpassen. Der Vollständigkeit halber sei noch Platz vier erwähnt, dem Patienten einzureden, das sei ja nur alles psychosomatisch und mit ein bißchen guten Willen und Psychotherapie kriege man auch das hin.
Nehmen wir einmal - um den Unterschied herauszuarbeiten - eine weit verbreitete sogenannte ''Allergie'', die Lactose-Intoleranz, meist beschränkt auf Kuhmilch. Nun ist es für den Körper bestimmt kein einfacher chemischer Vorgang, die Emulsion so aufzuspalten, daß sie biologisch unproblematisch zu verwerten ist. Trotzdem schafft das jeder Körper - zunächst - problemlos. Eine wirkliche Milchunverträglichkeit, die beispielsweise auch die Muttermilch betreffen könnte und das Stillen unmöglich macht, ist äußerst selten und soll hier außer Ansatz bleiben. Auch wenn die Kuhmilch anders aufgebaut ist - auch bei deren Verarbeitung gibt es - zunächst - keine Probleme. Aber irgendwann und irgendwo muß dann etwas passieren, was die ''Allergie'' auslöst.
Die Ursachen sind meist banal. Aber der Körper reagiert jetzt aufgrund eines gänderten Programmablaufs so, als ob die Kuhmilch für ihn unverarbeitbar wäre - obwohl er sie rein biologisch noch ganz gut verarbeiten könnte. Das führt einerseits dazu, daß sie mental abgelehnt wird, andererseits aber auch dazu, daß sich der Körper gegen jeden Tropfen Kuhmilch durch Notausscheidungsreaktion (Erbrechen, Ausschlag, Durchfall, Panikreaktionen) wehrt. Für den Betroffenen ist nun die ''Allergie'' perfekt und führt zur Globalaussage ''Milch vertrage ich nicht...''.
Doch zurück zu den Ursachen. Soweit sich diese im Bewußtsein abspielen, führen sie nicht zu Blockaden. Eine verdorbene Milch wird als solche erkannt und die darauf entstehenden Beschwerden als solche eingeordnet. Programmänderungen von ''Milch ist lecker und gesund...'' zu ''Milch ist ein gefährliches Teufelszeug...'' passieren im Unterbewußten und hier vor allem im energetischen Bereich. Dabei ist das nicht eine Einordnung, daß die Milch tatsächlich verdorben ist und auch keine Trotzreaktion auf das Abstillen, sondern hier geht es um den energetischen Status der Milch. Eine energetisch negativ besetzte Milch wird als Bedrohung empfunden und diese negative Energie verändert dann auch das bioenergetisch-kybernetische Programm. Hätten wir für den energetischen Status eines Stoffes ein Sinnesorgan, würde so etwas nicht passieren, denn dann würde ein energetischer Fehlstatus bewußt wahrgenommen werden können.
Normalerweise hat Milch den energetischen Status ''Leben''. Sie ist von der Natur aus dazu vorgesehen, die Kälber zu ernähren. Für die der Milchproduktion dienenden Kühe ist diese Aufgabe weitgehend verlorengegangen. Insofern ist eine Milch einer diesbezüglich eingesetzten Kuh nicht so lebensenergetisch wie einer ''Universalkuh''. Und auch die Aussage, daß es hier ''Milch von glücklichen Kühen'' gibt, ist so unwichtig in diesem Zusammenhang nicht. Eine weitere energetische Beeinflussung erhält die Milch durch die Verarbeitung, Verpackung und den Transport. Alles Situationen, die der Milch ihren energetischen Stempel aufdrücken. Aufgrund unseres vorwiegend stofflichen Denkens ist uns die eigene Intuition für das Erkennen und Bewerten energetischer Zustände verlorengegangen, so daß auch eine Mutter nicht mehr entscheiden kann, ob sie ihrem Kind eine positiv oder negativ besetzte energetische Milch vorsetzt. Und wenn es das Kind noch fühlen kann, wird dies spätestens dann unterdrückt, wenn das Kind sagt ''Die Milch mag ich heute nicht'' und die Mutter ihre ganze Erziehungs- und Überzeugungshoheit ausspielt, daß die ''gute und gesunde Milch'' doch ausgetrunken wird.
Wird dem Körper mit der Milch eine negative Energie zugeführt, wehrt er sich insofern, als ''eine Sicherung rausfliegt'', was bedeutet, daß in Zukunft Milch als gefährlich eingestuft wird. Und wie im wirklichen Leben sind die Folgen dieser ''rausgeflogenen Sicherung'' natürlich beträchtlich, wenn man sie nicht wieder reindreht. Denn im Haushalt hängt hinter der Sicherung die Tiefkühltruhe, der Computer und die Beleuchtung. Gut, daß unsere Hausfrauen nicht so einfältig sind wie die Mediziner und nun sagen: ''Unser Haushalt ist gegen Strom allergisch, also werden wir in Zukunft auf Strom verzichten...''. Und einfach die Symptome der Allergie behandeln, wie Aufwischen des abgetauten Kühlschrankes, Einmotten des Computers und Nichtverwenden der Beleuchtung. Obwohl Tiefkühlschrank, Computer und Beleuchtung noch gebraucht werden.
Denn auch der Körper braucht die Bestandteile der Milch. Das Calzium, das Milchfett und auch die Fähigkeit, milchige Emulsionen aufzubereiten. Und so gibt es da und dort erhebliche Folgeschäden und aus der ''Milch-Allergie'' entstehen nach und nach ausgewachsene Krankheiten. Dabei wäre es so einfach, zeitgerecht die Sicherung reinzudrehen...
Bei der Milch-Allergie ist es noch relativ einfach, die Sicherung reinzudrehen, also das Programm der biologischen Steuerung so zu verändern, daß Milch wieder akzeptiert wird. Ein relativ altes Verfahren hierzu ist die Eigenbluttherapie, bei der ein paar Tropfen einer vorher positiv energetisierten Milch mit dem entnommenden Blut intramuskulär oder in Verbindung mit einer Neuraltherapie subkutan reinjiziert werden. Durch die Verwendung des Eigenblutes wird der erste Kontrollring des Körpers praktisch ''überlistet'', da das eigene Blut nicht als Fremdstoff angesehen wird und so die paar Tropfen hochenergetisierter Milch durchgehen. Das praktische Problem ist aber das, daß nur wenige Heilpraktiker sowohl die Eigenbluttherapie als auch das Nachenergetisieren von Stoffen wirklich beherrschen.Und auch und vor allem die Applikation. Denn wird dem Patienten vorher erklärt, was gemacht wird, funktioniert der Trick des Überlistens nicht mehr. Eine Eigenblutbehandlung würde dabei sogar dann Milchallergie-Reaktionen auslösen, wenn der Behandler gar keine Milch injiziert.
Die Entwicklung der Radionik hat die Möglichkeit geschaffen, diese Schwierigkeiten zu umgehen. Hier wird der Auslöserstoff virtuell erzeugt und energetisiert und auf eine allergieneutrale Trägersubstanz aufgebracht und mit dieser verabreicht. Das Erzeugen virtueller Stoffe und die Energetisierung dieser wurde jahrzehntelang der Esoterik zugeordnet, es ist aber Verdienst der Radionik, dies gegen vielerlei Angriffe durchgesetzt zu haben. Erklärbar wird das mit dem Beispiel eines Briefes, den ich schreiben und per Post versenden kann. Das wäre das stoffliche Verfahren. Beim energetischen Verfahren wird der Brief über ein Faxgerät versandt und auch das ist noch in einer gewissen Weise stofflich und nachvollziehbar. Virtuell wird es, wenn ich den Brief per Computer schreibe, mit dem Computer ein Faxgerät simuliere und dieser Brief dann beim Empfänger ankommt - entweder auch virtuell oder stofflich (über den Drucker) darstellbar.
Neutraler Trägerstoff ist hierbei in der Regel Wasser, da Wasser so ungefähr der einzig praktikable Stoff ist, der keine Allergien auslösen kann und der außerdem ihm aufgegebene energetische Informationen aufnehmen, speichern und im Körper umsetzen kann. Dies sogar dann, wenn es nicht injiziert, sondern oral aufgenommen wird.
Dabei muß man sich vergegenwärtigen, daß in den letzten 20 Jahren nahezu jeder Stoff von der Medizin und den Medien als schädlich, gefährlich, krebserregend oder ungesund eingestuft wurde und so gibt es keine Ernährungsempfehlung des Therapeuten mehr, die nicht mit dem Aufschrei ''Aber das ist ja ungesund...'' gekontert wird. Das Verdammen ganzer Stoffgruppen führt aber selbst zu allergenen Symptomen, denn das Bewußtsein ist durchaus in der Lage, durch eine permanente Panikmache selbst den harmlosesten Stoff für den Körper zum Staatsfeind Nummer eins zu machen und das bioenergetisch-kybernetische Programm zu destabilisieren. So kann beispielsweise durch eine credophile zuckerfreie Lebensweise eine biologische Situation entstehen, die zu allergenen Symptomen bei der Zuckeraufnahme führt. Das ändert aber nichts daran, daß der Körper im kybernetischen Regelkreis Zucker benötigt (sei es als Energielieferant oder zum Ausgleich der normalen Insulin-Ausschüttung). Wird in einem Notfallprogramm die drohende Unterzuckerung durch die Aufbereitung anderer Kohlehydrate überbrückt (was nur so lange gutgeht, als die eigene Diätempfehlung nicht noch auf Einschränkung der Kohlehydrate abzielt), muß es zu einem Programmkollaps kommen. Hier drängen sich Vergleiche mit dem Straßenverkehr auf, wo die ''gefährliche Autobahn'' auch nur in einem gewissen Maß umleitfähig ist und vermutlich auf der engen Umleitungsstrecke mehr Unfälle passieren.
Absolut kritisch wird es dann, wenn man den Zucker durch Süßstoffe ersetzt. Soweit noch keine Zuckerabwehrmechanismen entstanden sind, führt nämlich der suße Geschmack zu einer Insulinausschüttung und damit als Gegenreaktion zu einem Heißhunger auf Süßes. Was in einem Teufelskreis endet. Insbesondere in der Kindererziehung wird hier unter der Mogelpackung ''Gesunde Ernährung und Kampf gegen Übergewicht'' viel Unsinn getrieben. Und wenn eine Heilpraktikerin auf einem Elternabend empfiehlt, dem Kind einen Apfel statt einem Schokoriegel zu geben, dann ist sie zwar sattelfest in Ideologie, aber eine tickende Zeitbombe für die Gesundheit der Kinder. Wir haben vor drei Wochen Äpfel getestet. Kilopreis im Supermarkt 2,80 Euro, im Bioladen 3,85. Bioenergetisch so gut wie tot, Schadstoff- und Schwermetallbelastung jenseits von gut und böse. Kein Unterschied zwischen Bioladen und Supermarkt.
Es gilt umzudenken bei den Allergien. Der ärztliche Tunnelblick auf die allergieauslösenden Schadstoffe mit der Empfehlung, sie zu meiden; der Traum vieler Alternativmediziner von der eigenen schadstrofffreien Insel und viele anderen Heiligen Kühe. Der Irrweg von der Selbstbeurteilung des eigenen Körpers. Die Ideologie von der Selbstmedikation und der Selbstheilung: Sie zerplatzen und werden zu Albträumen.
Samstag, 10. April 2010
Einführung in die Bioenergie-Kybernetik
Da beim ''Psychischen'' die Funktion nie logisch erklärbar war, entwickelte man vielerlei Theorien, wie es zu diesen psychischen Störungen oder Fehlfunktionen kommen soll und welche Ursache sie haben. Geist, Seele und Nerven waren hier die gängigen Erklärungen und auch heute noch sind die Begriffe Geisteskrankheiten, seelische Probleme und Nervenkrankheiten ein Synonym für in den Funktionalismus gezerrte Erklärungsversuche. Dabei spannt sich der Bogen von der Antike mit der Aussage ''In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist'' bis zu den heutigen Thesen, daß jede Krankheit ihre Ursache in einem psychisch-biologischen Schockerlebnis hat. Und so ist aus dem eingebildeten Kranken des 19. Jahrhunderts der ausgebildete Patient des 21. Jahrhunderts geworden, der vom Arzt nich Heilung einfordert, sondern eine Erklärung, warum er krank geworden ist. Oder eigentlich nur die Bestätigung seiner durch Internet-Recherchen und Medien gefestigten Überzeugung.
Was lange Zeit im diffusen Nebel von Philosophien, Ideologien, Glaubensfragen und Dogmen vage im Hintergrund lag, beginnt nun langsam Gestalt anzunehmen. Mit den Erkenntnissen der Kybernetik - der Wissenschaft von der Regelung der Systeme - trat die elektronische Datenverarbeitung ihren Siegeszug an und damit wurde die belegorientierte Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts mit den einfachen funktionalen Lösungsmodellen von Wissenschaftstheorien beeinflußt, die das komplexe Gesamtsystem sehen und nicht nur eine Teilfunktion. Das, was die alternative Medizin schon immer unter dem Begriff ''ganzheitlich'' verstanden hat, ohne es aber wirklich konsequent umzusetzen.
Der Eintritt der Computer in unser tägliches Leben hat uns die Kybernetik näher gebracht und plötzlich erkannten wir, daß die Frage ''Ich will meine Büroarbeit mit einem Computer machen, wo bekomme ich den besten Computer dafür preiswert ?'' eine unsinnige Frage ist. Wir haben gelernt, den Unterschied zwischen Hardware und Software zu erkennen und mußten feststellen, daß der beste Computer ohne Programm ein nutzloser Schrotthaufen ist. Und man begann zu ahnen, daß auch biologische Systeme ähnlich ''funktionieren'' könnten. Hat auch der Mensch ein Programm, das für alle biologischen Funktionen verantwortlich ist ??? Ist Haß nur ein Programmfehler, sind Krankheiten nur Bugs in der menschlichen Software ? Kann man die Versionen updaten?
Über die Grundstruktur und Bedeutung dieses Programms zur kybernetischen Steuerung biologischer Systeme gibt es heute in der Medizin - spätestens seit den Erkenntnissen der Gentechnologie - keinen ernsthaften Streit, wenn auch die Konsequenzen noch lange nicht klar und noch lange nicht Bestandteil der Medizin sind. Die Genmanipulation - als primitive Beeinflussung der Software - ist immer noch stofflich und biologisch ausgerichtet, vergleichbar eher mit den Bemühungen ein Computerprogramm mit Schraubenzieher und Lötkolben ''umzuschreiben''. Immer klarer wird, daß Korrekturen am Programm für die biologischen Abläufe (und nicht am biologischen Programm) nur im nichtstofflichen und nichtbiologischen Bereich - also auf der Ebene der Informationstechnologie - lösbar sind. Das schwierige Verständnisproblem dabei ist, daß sich diese Informationstechnologie auf einer abstrakten energetischen Ebene bewegt und diese mit den Regeln der klassischen Naturwissenschaft nicht zu fassen ist. Zwar gehören auch Quantenphysik und Einsteins Energiegesetze zur Naturwissenschaft, im Allgemeingut der Wissenschaftsphilosophie sind sie aber lange noch nicht.
Ansätze der energetischen Informationstechnologie - auch bezogen auf die biologischen Vorgänge des Menschen - gibt es schon lange. Aufgrund der relativen Unerklärbarkeit und der erforderlichen Abstraktionen wurden sie vielfach als black-box-methode angewandt, meist nur ideologisch, esoterisch oder pseudoreligiös begründet. Als Beispiel seien nur fernöstliche Energiemethoden, wie Reiki, genannt. Andere energetische Methoden, wie die Akupunktur, wurden auf den biologisch-funktionalen Prüfstand gestellt; wo sie natürlich nicht hinpassen. Der beste Bremsenprüfstand für Autos kann nur unzureichende Ergebnisse liefern, wenn man darauf die Bremsfähigkeit eines Rennpferdes ermitteln will.
Und auch zufällig und empirisch entdeckte energetische Informationstechnologien wurden nicht am energetischen Informationspotential gemessen, sondern an der stofflich-biologischen Funktionalität. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Homöopathie, wo immer wieder die Stoffdiskussion aufflammt und - auch von Homöopathen - der energetische Informationsgehalt schlicht vernachlässigt wird.
Wer in das gedankliche Neuland der bioenergetischen Kybernetik praktisch einsteigt, hat den großen Vorteil, daß er ganz so abstrakt denken muß, wie es für eine theoretische Verfizierung erforderlich wäre. Denn der Praxiseinsteiger hat zwei Krücken, an denen er sich gedanklich festmachen kann. Das ist auf der einen Seite die kybernetische Erfahrung aus der Computertechnologie und auf der anderen Seite Vorgänge des menschlichen Lebens, die bisher hingenommen wurden, aber nun in ein geschlossenes System einzuordnen sind. Und bei vielen Dingen, die bisher in einem anderen Licht gesehen wurde, kommt es nun zu einem ''Aha-Effekt''.
Das wohl augenfälligste Grundprogramm, das wir kennen - aber medizinisch in keiner Weise umgesetzt haben - ist der des Vitalitätskreislaufes der Natur: Keimen, Wachsen, Blühen, Frucht tragen, Welken und Sterben. Und insofern sind alle Philosophien, im Einklang mit der Natur sein zu wollen und damit gesund zu bleiben, allerhöchstens bis zur Phase Frucht-tragen praktikabel. Spätestens ab dem Welken geht es darum, sich gegen den natürlichen Ablauf zu stemmen, ihn zu verzögern.
Dieses Programm können wir mit dem Betriebssystems des Computers vergleichen und wie es bei unserem technischen Kumpel im Betriebssystem ein ROM (Read-only-Memory - Nur Lesen) und ein RAM (Read-and-write-Memory - Auch Schreibzugriff) gibt, so können wir die menschliche Gen-Struktur wohl als ROM betrachten, während wir die RAM-Anteile zunächst aus dem mütterlichen Körper und dann durch frühkindliche Prägungen erhalten.
Und die Funktionalisten werden jetzt aufschreien und fragen: Wie und wo ? Eine Frage übrigens, die schon seit Jahrtausenden Philosophen, Theologen und Doktoren aller Richtungen in der Form ''Wo sitzt die Seele ?'' gestellt und - falsch - beantwortet haben. Nämlich mit Herz, Gehirn oder Nerven. Heute ahnen wir, daß die Zellen die ''Speicherbausteine'' sind, in denen das Programm gespeichert ist. Wobei es vermutlich nicht so wie beim Computer ist, wo jeder Speicherbaustein einen Teil des Programms speichert, sondern vielmehr der Schluß nahe liegt, daß jede einzelne Zelle das volle Programm gespeichert hat.
So wie im wirklichen Computerleben gibt es auch bei der Programmierung der biologischen Vorgänge neben dem mehr oder weniger perfekten Betriebssystem noch das Problem mit den Anwenderprogrammen. Vielleicht können wir eines Tages auch für das menschliche Leben perfekte Anwenderprogramme auf CD kaufen oder uns aus dem Internet downloaden. Im Moment müssen wir noch mit selbstgebastelten Programmen Vorlieb nehmen, die so im Laufe der menschlichen Entwicklung auf dem RAM aufsatteln und die biologischen Funktionen steuern. Und je nachdem, wie ein derartiges individuelles Anwenderprogramm programmiert ist, erkennt es eben eine Krebszelle als Feind und setzt den Bekämpfungs- und Entsorgungsvorgang in Gang oder eben als etwas sonderbaren Kumpel mit einem riesengroßen Hunger, der gefüttert und ernährt werden muß. Und je nach Programmierung wird dann irgendein harmloser Stoff als Systemfeind Nummer eins angesehen, vor dem sich alle Abwehrkräfte in Sicherheit bringen müssen und der Mensch schlußfolgert dann daraus, daß er eine Allergie hat.
Ganze Ideologien und Religionen wurden darauf aufgebaut, daß es der Mensch selbst ist, der hier durch sein Verhalten Einfluß auf die Programmierung nimmt. Es waren Irrwege. Es ist auch nicht das Schicksal, das uns ein gutes oder ein schlechtes Programm unterjubelt und auch nicht ein Gott, der uns für unser Gutsein belohnt und für unsere bösen Taten mit einem schlechten Programm bestraft. Es hat auch nichts mit Selbstdisziplin, Selbsterkenntnis oder Selbstverwirklichung zu tun.
Auch dem Computerprogramm ist es ziemlich egal, ob ich einen Liebesbrief oder eine Kündigung schreiben will, stimmt das Bitmuster des Programms nicht, werde ich nicht einmal die Anrede schaffen: Der Computer ist krank. Und wenn aufgrund eines Programmfehlers das kleine ''m'' nicht funktioniert, dann kann ich Diät halten und das kleine m eben nicht verwenden. Deswegen bekomme ich das Programm nicht wieder in Ordnung und der Computer bleibt krank. Die einzige Lösung ist hier eben umprogrammieren. Wenn man weiß, wie das Programm entstanden ist, wie es aufgebaut ist und wenn man die Programmiersprache kennt, ist ein derartiges Umprogrammieren ein Kinderspiel und in wenigen Minuten erledigt.
Computer-Hobbyprogrammieren wissen es und für die anderen ist es nachvollziehbar: Die Änderung eines Programms ist keine Hexerei und hier werden auch nicht mit geheimnisvollen Chemikalien die Diskettenstrukturen verändert. Hier wird ''einfach'' das Bitmuster des Programms verändert, so daß der energetische Ablauf anders ist. Irgendwo haben wir ja alle mal gehört, daß das ganze Geheimnis eines Programms darin besteht, die Wertigkeiten 1 und 0 - also Strom oder kein Strom - richtig anzuordnen. Plus oder Minus also in die richtige Reihenfolge zu bringen ist wesentlich einfach als einen Artikel darüber zu schreiben, wo das Kunststück immerhin darin besteht, aus 26 Buchstaben Sinnvolles zu gestalten.
Auch das Erstellen oder das Verändern eines in der Zelle gespeicherten Programms für die biologischen Funktion geschieht mittels Informationen, die energetisch verschlüsselt sind. Dabei ist soviel klar, daß diese Informationen, die zum Aufbau und Ausbau des Programms führen, nur zu einem unwesentlichen Teil aus dem eigenen ''Geist'' kommen, sondern die Summe der energetischen Außeneinflüsse darstellen. Welche Einflüsse dies tatsächlich sind und welche Programmmodule sie in welcher Weise regenerieren, ist zur Zeit nur bruchstückhaft bekannt.
Wir sind allerdings bereits weitgehend in der Lage, die wesentliche Programmstruktur zu erkennen und viele Module zu beeinflussen. Insbesondere Fehlinformationen zu löschen und einige sinnvolle Programmergänzungen oder Module hinzuzuprogrammieren.
Für das Auslesen stehen bioenergetische Scanner - meist auf Kristallbasis - zur Verfügung. Für die Programmbeeinflussung (löschen, umprogrammieren, ergänzen) gibt es eine Reihe von Verfahren, die alle dann zielgerichtet eingesetzt werden können, wenn ihre energetische und nicht ihre stoffliche Wirkung beachtet wird. Das Problem besteht darin, daß alle Stoffe in irgendeiner Weise energetisch wirken und die energetische Wirkung nicht unbedingt beim gleichen Stoff gleich ist. Jeder Stoff hat eine andere energetische ''Lebensgeschichte'' und die gilt es zu beachten. So vermittelt beispielsweise ein im Tagebau gewonnenes Steinsalz (Himalaya-Salz) eine ganz andere energetische Struktur als ein aus dem Berchtesgadener Stollen geholtes Steinsalz und dies wiederum eine andere energetische Struktur als eine aus dem gleichen Berg gepumpte Sole. Und wenn diese Sole nach einem Pipeline-Transport in der Saline Bad Reichenhall 29 Kilometer überwunden hat, ist die energetische Struktur wieder anders. Und selbstredend auch die Energetik des Salzes, wenn es die Sudpfannen verlassen hat.Und wiederum völlig verschieden davon ist der energetische Status des Salzes aus dem Meer. Die Aussage ''Salz wirkt gegen...'' oder ''Salz ist gut für...'' ist daher in der funktionalistisch-stofflichen Denkweise angebracht und möglicherweise bedingt zutreffend oder richtig, für die energetische Aussage oder für den zielgerichteten Einsatz in der bioenergetischen Kybernetik reicht dies jedoch nicht. Man muß hier den Mut haben, eine strikte Trennung zwischen stofflich und energetisch vorzunehmen. Wobei wir natürlich wissen, daß es eine strikte Trennung schon deswegen nicht geben kann, weil ja Materie eine Erscheinungsform der Energie ist. Umgekehrt aus dieser Erkenntnis die wissenschaftliche Absicherung, daß jeder Materie ein ganz bestimmtes energetisches Grundmuster innewohnt. Nur ist eben die energetische Wirkung einer Materie eine andere als die stoffliche.
In Zeiten, in denen man das ahnte, aber den Abgrenzungsschritt noch nicht gehen wollte oder konnte, hat man anstelle des Begriffs ''energetisch'' gern den Begriff ''feinstofflich'' verwendet. Das hat viel für sich und ist auch wissenschaftlich wohl exakter, trotzdem lenkt es von der für das konsequente Durchziehen der energetischen Kybernetik erforderliche strikten Trennen der Begriffe ab. Wohin ein Fehlen der konsequenten Abnabelung vom Stofflichen und Biofunktionalem führt, erleben wir in der Praxis immer wieder bei den empirischen traditionellen energetischen Verfahren Homöopathie und Akupunktur.
